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Geheime unterirdische Strukturen unter Sphinx und Pyramiden entdeckt: Neue Scans verändern das Verständnis des Giseh-Plateaus

Die jüngsten Funde auf dem Giseh-Plateau werfen ein neues Licht auf die Geschichte und Struktur des bekannten Areals um die berühmten Pyramiden und die Sphinx. Der italienische Archäologe Filippo Bondi und sein Team entdeckten mithilfe moderner tomografischer Scan-Technologie weitläufige unterirdische Strukturen, die sich unterhalb der Chephren-Pyramide, der Mykerinos-Pyramide und insbesondere unter der Sphinx befinden. Besonders auffällig ist ein blockartiges, etwa 80 x 80 Meter großes Bauwerk, das in einer Tiefe von 600 Metern entdeckt wurde. Darüber hinaus zeigten die Scans ein mehr als ein Kilometer langes Netz an geradlinigen Tunneln, das teilweise auf mehreren Ebenen aufgebaut zu sein scheint. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass es sich hierbei um künstlich angelegte Komplexe und nicht um natürliche Formationen handelt.

Ergebnisse der Scan-Analysen und archäologischen Interpretation

Dank wiederholter und konsistenter Scan-Ergebnisse konnten die Forscher die Existenz der massiven Strukturen unter der Sphinx bestätigen. Insgesamt wurden drei unabhängige tomografische Bilder angefertigt, die immer wieder das gleiche Bild einer geometrisch angelegten, mehrstöckigen Anlage zeigten. Besonders bemerkenswert sind die perfekten rechten Winkel und die lineare Geometrie des sogenannten Stadtrasters. Neben dem zentralen unterirdischen Kubus gibt es Hinweise auf verzweigte Korridore und weitere Kammern auf verschiedenen Ebenen, was auf eine geplante und zweckmäßige Konstruktion hindeutet.

Die Scans decken nicht nur die bislang unbekannten Strukturen unter der Sphinx auf, sondern zeigen auch Parallelen zu ähnlichen Funden unter den anderen Hauptpyramiden des Giseh-Plateaus. Ein vertikaler Schacht, der von einer spiralförmig verlaufenden Treppe umgeben ist, scheint dabei bis in Tiefen von bis zu 1200 Metern (rund 4000 Fuß) zu führen. Das unterirdische Netz erinnert an eine verschüttete Stadt und wirft die Frage auf, von wem und mit welchen Mitteln solche Bauprojekte überhaupt hätten ausgeführt werden können.

Wissenschaftliche Kontroverse und Auswirkungen auf die Ägyptologie

Die Entdeckungen stehen jedoch im Widerspruch zur klassischen Lehrmeinung, wonach die großen Pyramiden und die Sphinx vor etwa 4500 Jahren im Alten Reich Ägyptens errichtet wurden. Die Forscher rund um Filippo Bondi argumentieren, dass das Giseh-Plateau und die neu entdeckten unterirdischen Anlagen bereits lange vor der Dynastiezeit bestanden, möglicherweise um 36.400 v. Chr., was einen erheblichen Bruch zum bisherigen Geschichtsbild darstellen würde.

Viele Vertreter der etablierten Archäologie zeigen sich skeptisch gegenüber den neuen Erkenntnissen und bezeichnen die Studien als spekulativ und unwissenschaftlich. Das verantwortliche Forscherteam hält jedoch an seinen Ergebnissen fest und verweist auf die technisch validierten Scanverfahren sowie die wiederholt gewonnenen, gleichartigen Befunde. Sie postulieren, dass die Funde das Potenzial besitzen, das allgemeine Verständnis der ägyptischen Geschichte sowie der Entwicklung menschlicher Zivilisation grundlegend in Frage zu stellen.

Kulturelle und mediale Resonanz

Die spaektakulären Scan-Ergebnisse haben bereits erheblichen Widerhall in internationalen Medien gefunden und erhitzen auch die Debatte in sozialen Netzwerken. Während einige Stimmen in den Funden eine Bestätigung alternativer Geschichtstheorien sehen, darunter auch Präastronautik-Ansätze, bleiben zentrale Fragen nach der Herkunft, Verwendung und Bauweise dieser Strukturen weiterhin offen. Als sicher gilt bislang lediglich, dass es sich um künstliche, großmaßstäbliche Anlagen tief unter dem Giseh-Plateau handelt, deren Entstehung und Zweck noch nicht abschließend geklärt sind.

Die neuen Untersuchungen laden dazu ein, fest etablierte Annahmen der Geschichtswissenschaft zu überdenken und die Frühgeschichte menschlicher Baukunst sowie die Ursprünge der ägyptischen Hochkultur neu zu erforschen. Die Ergebnisse der italienischen Forscher könnten somit einen Anstoß für zukünftige Forschungsarbeiten liefern und das Bild der frühen Hochkulturen grundlegend verändern.

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