In den vergangenen Monaten kam es zunehmend zu Berichten über ungewöhnliche Beobachtungen unbekannter Flugobjekte (UFOs) über hochsensiblen Anlagen, insbesondere Nukleareinrichtungen und Atomwaffensilos in den Vereinigten Staaten. Diese Sichtungen werden aktuell wieder intensiv diskutiert, nachdem kürzlich neue Fälle bekannt wurden. Besonders häufig wird derzeit die Malmstrom Air Force Base in Montana genannt, wo Beobachter ein zigarrenförmiges Objekt am Himmel gesehen haben wollen. Die veröffentlichten Fotos sind jedoch von schlechter Qualität, weshalb eine eindeutige Identifikation kaum möglich ist. Mehrere Beobachter vermuten dennoch, dass es sich nicht um herkömmliche Drohnen handelt, zumal in mindestens einem Fall auf ein unbekanntes Objekt gefeuert wurde, ohne es abschießen zu können.
Historische und aktuelle Sichtungen an Nukleareinrichtungen
Das Phänomen solcher Erscheinungen nahe wichtiger nuklearer Anlagen ist nicht neu, sondern lässt sich bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts zurückverfolgen. Beispielsweise berichten mittlerweile veröffentlichte Dokumente von einer außergewöhnlichen Sichtung im Jahr 1945 über dem ersten Kernreaktor der Vereinigten Staaten auf dem Gelände des Hanford-Komplexes. Militärpiloten beobachteten damals ein gigantisches Flugobjekt, das etwa die Größe von drei Flugzeugträgern hatte. Demnach konnte das Objekt von den entsendeten Kampfflugzeugen nicht eingeholt werden, obwohl diese auf maximale Flughöhe stiegen. Laut Zeugenaussagen war das Flugobjekt oval geformt, rosafarben und bewegte sich mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit.
Aber nicht nur historische Fälle, sondern auch aktuelle Berichte sorgen für Aufsehen: Demnach sollen unbekannte Flugobjekte, beschrieben als sogenannte „UFO-Drohnenschwärme“, in den letzten Monaten immer öfter über hochsicheren Nukleareinrichtungen beobachtet worden sein – sowohl über militärischen wie auch zivil genutzten Standorten. Diese Sichtungen seien nach wie vor ungeklärt. Allerdings müsse differenziert werden zwischen möglichen Spionageoperationen durch Drohnen anderer Nationen, etwa Chinas oder Russlands, und anderen Sichtungen, die aufgrund ihrer ungewöhnlichen Flugeigenschaften eher einem unerklärlichen Phänomen zugeordnet werden.
Berichte von persönlichen Kontakten und außerirdischen Wesen
Neben der reinen Beobachtung unbekannter Flugobjekte berichten ehemalige Militärangehörige auch von persönlichen Begegnungen der unheimlichen Art. Besonders eindrücklich ist beispielsweise der Bericht eines ehemaligen Luftwaffentechnikers, der auf der Whiteman Air Force Base in Missouri stationiert war und 2003–2007 Dienst verrichtete. Laut seiner Aussage kam es dort mehrfach zur Beobachtung von eigenartigen leuchtenden Kugeln (Orbs) in der Nähe von Atomwaffendepots, die sich abrupt in verschiedene Richtungen bewegten und schließlich spurlos verschwanden.
Darüber hinaus behauptet der betreffende Soldat, während seines Wachauftrages ein mysteriöses „Schattenwesen“ gesehen zu haben. Dieses Wesen wird als humanoid beschrieben, von kleiner Gestalt und ähnle stark den sogenannten „Greys“, einer oft in der UFO-Literatur vorkommenden außerirdischen Spezies. Besonders beunruhigend sei hierbei gewesen, dass diese fremde Erscheinung innerhalb einer hochgesicherten Nukleareinrichtung aufgetaucht war, zu deren Innerem normalerweise nur autorisiertes Personal Zugang besitze.
Untersuchungen und offizielle Reaktionen
Bereits seit Jahrzehnten existieren Studien, Analysen und Berichte, die nahelegen, dass UFOs und unbekannte Flugobjekte ein ausgeprägtes Interesse an atomaren Einrichtungen zeigen. Verschiedene Behörden und Institutionen beschäftigten sich immer wieder mit solchen Vorfällen, kamen jedoch selten zu befriedigenden Erklärungen. Beispielsweise untersuchte der ehemalige amerikanische Untersuchungskomitee NICAP in den 1950er bis 1980er Jahren zahlreiche Sichtungen – darunter auch das oben erwähnte riesige Objekt über dem Hanford-Reaktor.
Auch das amerikanische Verteidigungsministerium beschäftigt sich aktuell mit Sichtungen von nicht identifizierten Luftphänomenen (UAP). Bekanntheit erreichte insbesondere ein Vorfall bei der nuklearen Anlage Pentex in Texas, wo Mitarbeiter der Energiebehörden sogar erfolglos auf ein unbekanntes Objekt schossen, das sich unerlaubt im gesicherten Luftraum befand.
Insgesamt zeichnet sich über Jahrzehnte ein Bild ab, das unerklärliche Sichtungen und Vorkommnisse über nuklear sensiblen Einrichtungen umfasst. Trotz verschiedener Untersuchungen bleiben viele dieser Fälle weiterhin mysteriös und ungeklärt. Dabei vermischen sich nachvollziehbar irdische Erklärungen wie mögliche Spionageoperationen mit Vorfällen, deren besondere Merkmale mit derzeit bekannten technologischen Möglichkeiten nicht erklärbar scheinen. Es bleibt daher abzuwarten, ob zukünftig weitere Informationen und Untersuchungen Licht ins Dunkle dieser Vorfälle bringen können.