Ein Bericht fasst mehrere in Deutschland dokumentierte, von Zeugen beschriebene unerklärliche Sichtungen zusammen. Die folgenden Abschnitte geben die sachlichen Angaben zu drei besonders ausführlich protokollierten Fällen wieder: eine Nahbegegnung an einem Kraftwerk, eine lautlose Zigarre über Köln-Dünnwald und eine Beobachtung einer ungewöhnlichen humanoiden Gestalt in einem hessischen Wald. Die Darstellungen beruhen auf Zeugenaussagen, fotografischen Aufnahmen, Skizzen sowie anschließenden Untersuchungen durch UFO-Meldestellen und Recherchegruppen.
Grevenbruch / Kraftwerk Frimmersdorf (Sichtung 2013, Meldung 2016)
Ein Zeuge beschreibt eine Begegnung im Dezember 2013 in der Umgebung des Kraftwerks Frimmersdorf (angabenweise bei Grevenbruch). Beim Spaziergang mit seinem Hund sah er ein in geringer Entfernung schwebendes Objekt in einer Entfernung von schätzungsweise 30–35 m, in einer Höhe von etwa 5–8 m über dem Boden. Zunächst wirkte die Form flach und unterscheide sich von stereotypen Darstellungen; die Oberfläche wurde als rau und unregelmäßig beschrieben, mit sandsteinfarbener bis ockergelber Tönung und dunklen Linien oder Fugen. Die geschätzte Ausdehnung betrug ungefähr 20–30 m im Durchmesser.
Das Objekt war zeitweise nur durch die Beleuchtung der Industrieanlage sichtbar; es blieb anfangs nahezu bewegungslos, erzeugte ein leises Rauschen bzw. ein tiefes Brummen und verursachte einen leichten Luftzug, der Hund reagierte jedoch nicht. Nach Beobachtungen des Zeugen veränderte das Objekt später seine Form von einer runden, flachen Gestalt zu einer länglichen Gestalt (analog einem stilisierten Vogel oder einem modernen Flugzeug), stieg auf und beschleunigte anschließend nach oben, bis es verschwand. Vor Ort konnten am nächsten Tag keine eindeutigen Spuren auf dem Feld gefunden werden, allerdings wurden an einer Hecke abgefallene Blätter in ungewöhnlichen Anordnungen festgestellt. Der Fall wurde in der Datenbank der GEP als „Good UFO“ eingetragen; es existieren Zeugenskizzen, Luftbildaufnahmen und vor Ort aufgenommene Fotos, zudem befasste sich ein Kanalmitglied (namentlich genannt) mit der Dokumentation und Befragung des Zeugen.
Köln-Dünnwald (Sommernacht 1981)
In einer Sommernacht des Jahres 1981 fuhr ein Mann mit seiner Begleiterin in Köln-Dünnwald Richtung Leimbachweg. Zwischen Mitternacht und zwei Uhr morgens bemerkte er über den Bäumen des örtlichen Friedhofs ein lautlos schwebendes, zigarrenförmiges Objekt. Das Objekt folgte dem Fahrzeug zunächst, hielt dann über einem mehrstöckigen Wohnhaus etwa 60 m vom Zeugen entfernt an. Unterseite und Kuppel wirkten beleuchtet; aus einer Kuppel strahlte ein hellweißes, kalt wirkendes Licht nach unten. Seitlich waren mehrere kleinere Lichter in Gelb und Rot sichtbar, die leicht zu vibrieren schienen. Größeangaben des Zeugen: Länge etwa 15–20 m, Durchmesser etwa 8 m.
Die Bewegungen des Objekts wurden als plötzlich und ohne erkennbare Beschleunigungsphase beschrieben: es veränderte seine Position abrupt im rechten Winkel, teilweise schien es kurzzeitig zu verschwinden und an anderer Stelle wieder aufzutauchen. Nach rund 20–30 Sekunden setzte der Zeuge seine Beobachtung fort und versuchte anschließend, dem Objekt zu folgen; es entfernte sich in einem Bogen nach Norden, gewann an Höhe und zeigte dann eine sehr schnelle Bewegung, bis nur noch ein schwacher Lichtpunkt übrig blieb, der ebenfalls verschwand. Der Zeuge meldete den Vorfall an die zuständigen Stellen (u. a. Kontaktaufnahme mit dem Flughafen Köln/Bonn) und reichte die Sichtung bei der GEP ein; diese wertete den Fall als „Good UFO“.
Hessen: Niederdorfelden / Waldsichtung (Sommer 2015) und Klassifikationshinweis
Im Sommer 2015 saßen zwei Männer an einem Waldrand in Hessen, als sie ein tiefes, klapperndes Geräusch aus dem Wald bemerkten. Kurz darauf beobachteten sie aus geringer Distanz (8–9 m) eine große, dunkelgraue Gestalt, die sich ins dichte Unterholz bewegte. Die Erscheinung wurde als humanoid beschrieben, mit stark nach vorne gebeugtem Oberkörper, ungewöhnlich weit angehobenen Beinen und eng am Körper anliegenden Armen; der Kopf war kaum definiert. Die Statur wurde als extrem schmal und in einer Rekonstruktion auf etwa 2,5 m Körpergröße geschätzt. Die Fortbewegung wirkte geräuschvoll und zugleich mühelos trotz dichter Vegetation.
Die Zeugen schlossen bekannte Erklärungen wie ein Wildtier oder einen Menschen nach Einschätzung der Ermittler aus. Ermittlungen durch die zuständige UFO-Forschungsorganisation (im Text genannt) sowie eine mehrstündige spätere Befragung mit Rekonstruktion ergaben konsistente Aussagen ohne erkennbare Widersprüche. Im Bericht wird auf eine Klassifikation nach Jacques Vallée verwiesen: AN3 umfasst demnach Phänomene, die mit Wesen in Verbindung stehen; andere Stufen (AN1, AN4, AN5) werden kurz genannt und betreffen lediglich Lichter, direkten Kontakt respektive schwere Folgen. Die hessische Beobachtung blieb auch nach Untersuchung ungeklärt.
Zusammenfassend enthalten die Dokumentationen in den genannten Fällen jeweils detaillierte Zeugenaussagen zu Erscheinungsbild, Größe, Bewegung und Geräuschen sowie ergänzende Untersuchungsaktivitäten (Fotos, Skizzen, Ortsbegehungen, Rekonstruktionen). In allen Fällen wurde von den jeweiligen Meldestellen oder Untersuchern keine befriedigende konventionelle Erklärung gefunden; die Vorfälle blieben in den Akten als unerklärte Sichtungen vermerkt.